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<title>Italienische Reise</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Italienische Reise</span></h1>
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<p>Die <i><b>Italienische Reise</b></i> ist ein <a href="Reisebericht" title="Reisebericht">Reisebericht</a>, in dem <a href="Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Johann Wolfgang von Goethe">Johann Wolfgang von Goethe</a> seinen Italienaufenthalt zwischen September 1786 und Mai 1788 beschreibt. Das zweiteilige Werk basiert auf seinen Reisetagebüchern, entstand jedoch erst wesentlich später, zwischen 1813 und 1817. Neben <i><a href="Dichtung_und_Wahrheit" class="mw-redirect" title="Dichtung und Wahrheit">Dichtung und Wahrheit</a></i> und <i><a href="Kampagne_in_Frankreich" title="Kampagne in Frankreich">Kampagne in Frankreich</a></i> zählt es zu seinen <a href="Autobiografie" title="Autobiografie">autobiografischen</a> Schriften.
</p><p>Chronologisch stimmt die Darstellung der Reise mit seinen Tagebuchaufzeichnungen überein, ist im Gegensatz zu diesen aber stilisiert und von allzu persönlichen Kommentaren gereinigt, ferner sind Teile weggelassen, andere aus der Erinnerung hinzugesetzt. Trotz der intensiven nachträglichen Überarbeitung bewahrt die <i>Italienische Reise</i> jedoch die Tagebuchform. Dabei beginnen sich im Laufe des Werks Adressaten herauszukristallisieren: Die ersten Teile sind an keinen bestimmten Leser gerichtet, später wendet er sich explizit an seine „Freunde“, schließlich an konkrete Personen. Im letzten Teil fügt er auch eigene und fremde Briefe auszugsweise ein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Motivation">Motivation</h2></div>
<p>Goethe begann seine Italienreise 1786, nachdem er vorher bereits drei Anläufe zu einer solchen Reise abgebrochen hatte. Tieferer Grund war eine künstlerische Krise, ein Empfinden dichterischer Stagnation.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er hatte zehn Jahre lang am Weimarer Hof gelebt, während derer er sich als <a href="Geheimrat" title="Geheimrat">Geheimrat</a> mehr den Amtsgeschäften als der künstlerischen Produktion gewidmet hatte. Seine Tätigkeit als faktischer Kultus- und Bergbauminister des Herzogtums <a href="Sachsen-Weimar" title="Sachsen-Weimar">Sachsen-Weimar</a> zeitigte wenig Erfolgserlebnisse. Die Zwänge des Hoflebens erschienen ihm allmählich lästig, die Beziehung zu <a href="Charlotte_von_Stein" title="Charlotte von Stein">Charlotte von Stein</a> gestaltete sich zunehmend unbefriedigend. Als ihm der Verleger <a href="Georg_Joachim_G%C3%B6schen" title="Georg Joachim Göschen">Göschen</a> 1786 das Angebot einer Gesamtausgabe machte, wurde ihm schockartig klar, dass in den letzten zehn Jahren nichts Neues mehr von ihm erschienen war. <i><a href="Wilhelm_Meister" title="Wilhelm Meister">Wilhelm Meister</a></i>, <a href="Torquato_Tasso_(Goethe)" title="Torquato Tasso (Goethe)"><i>Tasso</i></a>, <a href="Egmont_(Goethe)" title="Egmont (Goethe)"><i>Egmont</i></a> und <a href="Goethes_Faust" title="Goethes Faust"><i>Faust</i></a> waren dichterische Fragmente geblieben. So verstärkten sich seine Selbstzweifel an der Doppelexistenz als Künstler und Staatsbeamter. In den Figuren <i>Tasso</i> und <i>Antonio</i> hatte er bereits die Unversöhnlichkeit beider Wesen skizziert.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Italien und seine Kunstwerke erschienen ihm als Ausweg. Seine Kenntnisse der <a href="Italienische_Sprache" title="Italienische Sprache">italienischen Sprache</a> wurden auf der Reise bald fließend, die <a href="R%C3%B6mische_Kunst" title="Römische Kunst">römische</a> und <a href="Griechische_Kunst" title="Griechische Kunst">griechische Kunst</a> sowie die berühmten Bauwerke Roms hatte er seit langem studiert, vor allem in den Schriften <a href="Johann_Joachim_Winckelmann" title="Johann Joachim Winckelmann">Winckelmanns</a>.
</p><p>Am 3. September 1786 brach er von einer Kur in <a href="Karlsbad" title="Karlsbad">Karlsbad</a> auf, ohne von den dort weilenden Freunden Abschied zu nehmen. Nur sein Sekretär und vertrauter Diener <a href="Goethes_Diener" title="Goethes Diener">Philipp Seidel</a> war eingeweiht.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Den Herzog <a href="Carl_August_von_Sachsen-Weimar-Eisenach_(1757%E2%80%931828)" class="mw-redirect" title="Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757–1828)">Carl August</a> hatte er nach dem letzten persönlichen Zusammensein in Karlsbad, wo vermutlich bereits eine Absprache getroffen worden war, schriftlich um unbefristeten Urlaub gebeten. Am Vortag seiner Abreise kündigte er ihm seine bevorstehende Abwesenheit an. Es ist bis heute umstritten, ob dem Herzog das Reiseziel unbekannt war<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder ob Goethe die Details seiner Abwesenheit mit seinem Arbeitgeber zuvor abgestimmt hatte.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In jedem Fall erreichte Goethe es, seine Ämter für die Dauer der Reise niederzulegen, das Gehalt jedoch weiter zu beziehen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Reiseroute">Reiseroute</h3></div>
<p>Der bereits europaweit bekannte Autor des <i><a href="Die_Leiden_des_jungen_Werthers" title="Die Leiden des jungen Werthers">Werther</a></i> und des <i><a href="G%C3%B6tz_von_Berlichingen_(Goethe)" title="Götz von Berlichingen (Goethe)">Götz von Berlichingen</a></i> reiste <a href="Inkognito_(Zeremoniell)" title="Inkognito (Zeremoniell)">inkognito</a> als „deutscher Maler“ unter dem Namen <i>Johann Philipp Möller</i>. Meist fuhr er per Postkutsche und fast immer allein, ohne Diener oder Sekretär – damals sehr ungewöhnlich für eine Standesperson wie den 1782 geadelten Geheimrat. Sein in Weimar verbliebener Sekretär Philipp Seidel kannte sein Pseudonym und regelte auf postalische Anweisungen die Korrespondenz und den Geldverkehr.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nur selten kommt Goethe auf die Beschwerlichkeiten zu sprechen: „Jetzt fühl' ich wohl die Verwegenheit, unvorbereitet und unbegleitet in dieses Land zu gehen. Mit dem verschiedenen Gelde, den <a href="Vetturin" class="mw-redirect" title="Vetturin">Vetturinen</a>, den Preisen, den schlechten Wirtshäusern ist es eine tagtägliche Not, daß einer, der zum ersten Male wie ich allein geht und ununterbrochenen Genuß hoffte und suchte, sich unglücklich genug fühlen müßte. Ich habe nichts gewollt, als das Land sehen, auf welche Kosten es sei, und wenn sie mich auf <a href="Ixion_(K%C3%B6nig_der_Lapithen)" title="Ixion (König der Lapithen)">Ixions</a> Rad nach Rom schleppen, so will ich mich nicht beklagen.“<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<p>Die Reise geht von <a href="Karlsbad" title="Karlsbad">Karlsbad</a> über <a href="Cheb" title="Cheb">Eger</a>, <a href="Regensburg" title="Regensburg">Regensburg</a>, <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a>, <a href="Mittenwald" title="Mittenwald">Mittenwald</a>, <a href="Scharnitz" title="Scharnitz">Scharnitz</a>, <a href="Seefeld_in_Tirol" title="Seefeld in Tirol">Seefeld</a>, <a href="Zirl" title="Zirl">Zirl</a>, <a href="Innsbruck" title="Innsbruck">Innsbruck</a> und den <a href="Brennerpass" title="Brennerpass">Brenner</a>, <a href="Bozen" title="Bozen">Bozen</a>, <a href="Trient" title="Trient">Trient</a> zum <a href="Gardasee" title="Gardasee">Gardasee</a> (<a href="Torbole" class="mw-redirect" title="Torbole">Torbole</a> und <a href="Malcesine" title="Malcesine">Malcesine</a>), dann weiter nach <a href="Verona" title="Verona">Verona</a>, <a href="Vicenza" title="Vicenza">Vicenza</a>, <a href="Padua" title="Padua">Padua</a>, <a href="Venedig" title="Venedig">Venedig</a> (wo er 17 Tage verbringt), <a href="Ferrara" title="Ferrara">Ferrara</a>, <a href="Cento_(Emilia-Romagna)" title="Cento (Emilia-Romagna)">Cento</a>, <a href="Bologna" title="Bologna">Bologna</a>, <a href="Loiano" title="Loiano">Loiano</a>, <a href="Perugia" title="Perugia">Perugia</a>, <a href="Terni" title="Terni">Terni</a> und <a href="Citt%C3%A0_Castellana" class="mw-redirect" title="Città Castellana">Città Castellana</a> bis nach <a href="Rom" title="Rom">Rom</a>, wo er vier Monate bleibt.
</p><p>Am 29. Oktober traf Goethe in Rom ein. Er logierte zunächst in dem heute noch bestehenden <i>Albergo dell'Orso</i><sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, welcher schon <a href="Dante" class="mw-redirect" title="Dante">Dante</a>, <a href="Rabelais" class="mw-redirect" title="Rabelais">Rabelais</a> und <a href="Montaigne" class="mw-redirect" title="Montaigne">Montaigne</a> beherbergt haben soll, quartierte sich aber bald bei dem Maler <a href="Johann_Heinrich_Wilhelm_Tischbein" title="Johann Heinrich Wilhelm Tischbein">Johann Heinrich Wilhelm Tischbein</a> ein, mit dem er seit längerem korrespondiert hatte. Dieser lebte mit anderen deutschsprachigen Künstlern in einer Art Wohngemeinschaft, darunter <a href="Friedrich_Bury" title="Friedrich Bury">Friedrich Bury</a>, <a href="Heinrich_Meyer_(Maler)" title="Heinrich Meyer (Maler)">Heinrich Meyer</a>, <a href="Johann_Heinrich_Lips" title="Johann Heinrich Lips">Johann Heinrich Lips</a> und <a href="Johann_Georg_Sch%C3%BCtz" title="Johann Georg Schütz">Johann Georg Schütz</a>. (Die <i><a href="Casa_di_Goethe" title="Casa di Goethe">Casa di Goethe</a></i> in der Via del Corso Nr. 18 enthält heute ein Museum über Goethes Aufenthalt und diesen Kreis.) Sein „wunderliches und vielleicht grillenhaftes Halbinkognito“ war in der deutschen Künstlerkolonie in Rom bald aufgeflogen, doch verpflichtete sich jedermann „zu ignorieren wer ich sei“ und da „also auch niemand mit mir von mir reden darf, so bleibt den Menschen nichts übrig, als von sich selbst oder von Gegenständen zu sprechen, die ihnen interessant sind, dadurch erfahr’ ich nun umständlich, womit sich ein jeder beschäftigt oder was irgend Merkwürdiges entsteht“.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Er machte sich „die Plane des alten und neuen Roms bekannt, betrachtete die Ruinen, die Gebäude, besuchte ein und die andere Villa“, und resümierte:<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Gestehen wir jedoch, es ist ein saures und trauriges Geschäft, das alte Rom aus dem neuen herauszuklauben, aber man muß es denn doch tun und zuletzt eine unschätzbare Befriedigung hoffen. Man trifft Spuren einer Herrlichkeit und einer Zerstörung, die beide über unsere Begriffe gehen. Was die Barbaren stehenließen, haben die Baumeister des neuen Roms verwüstet.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Die Eindrücke erscheinen ihm überwältigend: „Anderer Orten muß man das Bedeutende aufsuchen, hier werden wir davon überdrängt und überfüllt.“<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es werde „dem Betrachter von Anfang an schwer, zu entwickeln, wie Rom auf Rom folgt, und nicht allein das neue auf das alte, sondern die verschiedenen Epochen des alten und neuen selbst aufeinander“.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach vier intensiven Monaten fuhr er im Februar 1787, zusammen mit Tischbein, über <a href="Velletri" title="Velletri">Velletri</a> und <a href="Fondi" title="Fondi">Fondi</a> nach <a href="Neapel" title="Neapel">Neapel</a>. Dort blieb er fast fünf Wochen lang, unternahm zwei Exkursionen auf den gerade aktiven <a href="Vesuv" title="Vesuv">Vesuv</a> und besichtigte <a href="Pompeji" title="Pompeji">Pompeji</a>, <a href="Caserta" title="Caserta">Caserta</a>, <a href="Capua" title="Capua">Capua</a>, <a href="Herkulaneum" class="mw-redirect" title="Herkulaneum">Herkulaneum</a> und <a href="Paestum" title="Paestum">Paestum</a>. Dann segelte er auf einer <a href="Korvette" title="Korvette">Korvette</a> nach <a href="Sizilien" title="Sizilien">Sizilien</a>, wo er <a href="Palermo" title="Palermo">Palermo</a>, <a href="Alcamo" title="Alcamo">Alcamo</a>, <a href="Castelvetrano" title="Castelvetrano">Castelvetrano</a>, <a href="Sciacca" title="Sciacca">Sciacca</a>, <a href="Girgenti" class="mw-redirect" title="Girgenti">Girgenti</a>, <a href="Caltanissetta" title="Caltanissetta">Caltanissetta</a>, <a href="Catania" title="Catania">Catania</a>, <a href="Taormina" title="Taormina">Taormina</a> und <a href="Messina" title="Messina">Messina</a> besuchte. Sein Rückweg führte ihn, wieder über Neapel, im Juni 1787 zurück nach Rom. Im August entschloss er sich, den kommenden Winter noch dort zu verbringen. Er bezog nach dem Weggang Tischbeins nach Neapel dessen geräumiges Atelier, besuchte die nähere Umgebung und widmete sich – neben seinem Studium der Antike – vor allem praktischen Mal- und Zeichenübungen sowie der Fortsetzung seiner schriftstellerischen Arbeit, insbesondere vollendete er den <a href="Egmont_(Goethe)" title="Egmont (Goethe)"><i>Egmont</i></a> und lud im November 1787 den Komponisten <a href="Philipp_Christoph_Kayser" title="Philipp Christoph Kayser">Philipp Christoph Kayser</a> nach Rom ein, um eine Schauspielmusik für <i>Egmont</i> zu schreiben.
</p><p>Nach Ostern 1788 begab er sich auf den Heimweg nach <a href="Weimar" title="Weimar">Weimar</a>. Dabei kam er über <a href="Siena" title="Siena">Siena</a>, <a href="Florenz" title="Florenz">Florenz</a> (das er auf der Hinreise aus Ungeduld, endlich nach Rom zu gelangen, nur gestreift hatte), Bologna, <a href="Modena" title="Modena">Modena</a>, <a href="Parma" title="Parma">Parma</a>, <a href="Piacenza" title="Piacenza">Piacenza</a> und <a href="Mailand" title="Mailand">Mailand</a> – Stationen, die allerdings in seiner <i>Italienischen Reise</i> nicht mehr kommentiert werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Themen">Themen</h3></div>
<p>Der Fokus seiner Beschreibungen wechselt. Oft dominieren naturwissenschaftliche, vor allem <a href="Mineralogie" title="Mineralogie">mineralogische</a>, aber auch <a href="Meteorologie" title="Meteorologie">meteorologische</a>, <a href="Geologie" title="Geologie">geologische</a>, <a href="Geographie" title="Geographie">geographische</a> und nicht zuletzt <a href="Botanik" title="Botanik">botanische</a> Beobachtungen: Im „öffentlichen Garten unmittelbar an der Reede“ von <a href="Palermo" title="Palermo">Palermo</a> suchte er z. B. nach der „<a href="Urpflanze" title="Urpflanze">Urpflanze</a>“ und glaubt dort, wie er später an Herder schreibt, dem von ihm schon seit langem gesuchten „Geheimnis der Pflanzenzeugung und Organisation“ ganz nahegekommen zu sein. Schon früh, das heißt spätestens ab seinem gut zweiwöchigen Venedigaufenthalt im Oktober 1786, der von zahlreichen Theaterbesuchen geprägt ist, treten aber auch kulturelle Themen mit in den Vordergrund seines Berichts.
</p>
<p>Sein künstlerisches Hauptinteresse in der „Ewigen Stadt“, der damaligen Hauptstadt des <a href="Kirchenstaat" title="Kirchenstaat">Kirchenstaates</a>, sowie im übrigen Italien gilt der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a>, in der er die Identität von Natur- und Kunstgesetz am vollkommensten verwirklicht findet. Überall betrachtet er in Museen und Privatsammlungen antike Kunstwerke, <a href="Griechische_Kunst" title="Griechische Kunst">griechische</a> und <a href="R%C3%B6mische_Kunst" title="Römische Kunst">römische Kunst</a>. Zweimal reist er zum <a href="K%C3%B6nigspalast_Portici" title="Königspalast Portici">Königspalast Portici</a>, wo die Ausgrabungen aus <a href="Pompeji" title="Pompeji">Pompeji</a> und <a href="Herculaneum" title="Herculaneum">Herculaneum</a> ausgestellt werden, mehrfach sucht er die griechischen Tempel in <a href="Paestum" title="Paestum">Paestum</a> auf, um die <a href="Griechische_Architektur" title="Griechische Architektur">Griechische Architektur</a> zu studieren, intensiv widmet er sich den damals noch weitgehend unbekannten <a href="Arch%C3%A4ologische_St%C3%A4tten_von_Agrigent" title="Archäologische Stätten von Agrigent">griechischen Ruinen in Agrigent</a>.
</p><p>Immer wieder erwirbt er Gipsabgüsse und nimmt lebhaften Anteil an der Vermittlung antiker Statuen an deutsche Sammler. Der mittelalterlichen und der barocken Kunst bringt er hingegen kaum Interesse entgegen. So besucht er beispielsweise in <a href="Assisi" title="Assisi">Assisi</a> nicht etwa die berühmte <a href="Basilika_San_Francesco" title="Basilika San Francesco">Grabeskirche</a> des heiligen <a href="Franz_von_Assisi" title="Franz von Assisi">Franz von Assisi</a> mit den Fresken von <a href="Giotto_di_Bondone" title="Giotto di Bondone">Giotto</a>, sondern vielmehr den in eine Kirche umgewandelten Tempel <a href="Santa_Maria_sopra_Minerva_(Assisi)" title="Santa Maria sopra Minerva (Assisi)">Santa Maria sopra Minerva</a> auf dem Hauptplatz der Stadt. Auch in Rom und Umgebung besichtigt er ausgiebig die Überreste <a href="R%C3%B6mische_Architektur" title="Römische Architektur">römischer Architektur</a>, während er die großartigen Bauten der <a href="Architektur_des_Barock" title="Architektur des Barock">Architektur des Barock</a>, wie <a href="Il_Ges%C3%B9" title="Il Gesù">Il Gesù</a>, <a href="Sant%E2%80%99Andrea_della_Valle" title="Sant’Andrea della Valle">Sant’Andrea della Valle</a> oder <a href="Santa_Maria_ai_Monti" title="Santa Maria ai Monti">Santa Maria ai Monti</a> gar nicht erwähnt, von „Exzessen“ wie <a href="San_Carlo_alle_Quattro_Fontane" title="San Carlo alle Quattro Fontane">San Carlo alle Quattro Fontane</a> ganz zu schweigen. Mit der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a>-Kunst beschäftigt er sich allerdings eingehend, erwirbt und studiert etwa in Venedig und Padua die Schriften <a href="Andrea_Palladio" title="Andrea Palladio">Andrea Palladios</a> und bewundert besonders Werke von <a href="Michelangelo" title="Michelangelo">Michelangelo</a> und <a href="Raffael" title="Raffael">Raffael</a>. Ganz im Sinne der <a href="Aufkl%C3%A4rung" title="Aufklärung">Aufklärung</a> sieht er im Individualismus der Renaissance-Künstler eine Umkehr der Hierarchie: Nicht länger dienen – wie im Mittelalter – Handwerker der theologischen Verkündigung, sondern letztere dient freien Künstlern als Inspirationsquelle.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Eingehend widmet er sich den <a href="Vatikanische_Museen" title="Vatikanische Museen">Vatikanischen Museen</a>, mehrfach besichtigt er die Sammlungen im <a href="Palazzo_Colonna" title="Palazzo Colonna">Palazzo Colonna</a>, im <a href="Palazzo_Farnese_(Rom)" title="Palazzo Farnese (Rom)">Palazzo Farnese</a> und sucht öfters die <a href="Villa_Farnesina" title="Villa Farnesina">Villa Farnesina</a> auf. In <a href="Tivoli_(Latium)" title="Tivoli (Latium)">Tivoli</a> verbringt er mit den Künstlerfreunden anregende Tage, nicht ohne amouröse Techtelmechtel. Seine Konzentration auf die Antike und die Wiedergeburt ihrer Kunst in der Renaissance, im <a href="Klassizistischer_Barock" title="Klassizistischer Barock">klassizistischen Barock</a> und in dem gerade erst beginnenden <a href="Klassizismus" title="Klassizismus">Klassizismus</a> lässt den entschiedenen Klassizisten auf die Kultur der Epoche, die noch immer geprägt ist vom überbordenden katholischen <a href="Barock" title="Barock">Barock</a>, fast attitüdenhaft herabblicken. Die disparaten künstlerischen Richtungen interpretiert er – ohne sich der Begriffe zu bedienen – als Symbole für Aufklärung und <a href="Gegenaufkl%C3%A4rung" title="Gegenaufklärung">Gegenaufklärung</a>. Letztere sieht er im katholischen <a href="Heilige_Messe" title="Heilige Messe">Messritus</a> am Werk. Seine Schilderung des <a href="Allerseelen" title="Allerseelen">Allerseelen</a>-Hochamtes von Papst <a href="Pius_VI." title="Pius VI.">Pius VI.</a> in der Hauskapelle <i>Capella Paolina</i> des <a href="Quirinalspalast" title="Quirinalspalast">Quirinalspalastes</a> am 3. November 1786 gerät zur veritablen Karikatur:<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wir eilten mit der Menge durch den prächtig geräumigen Hof eine übergeräumige Treppe hinauf. In diesen Vorsälen, der Kapelle gegenüber, in der Ansicht der Reihe von Zimmern, fühlt man sich wunderbar unter <i>einem</i> Dache mit dem Statthalter Christi. Die Funkion war angegangen, Papst und Kardinäle schon in der Kirche. Der heilige Vater, die schönste, würdigste Männergestalt, Kardinäle von verschiedenem Alter und Bildung. Mich ergriff ein wunderbar Verlangen, das Oberhaupt der Kirche möge den goldenen Mund auftun und, von dem unaussprechlichen Heil der seligen Seelen mit Entzücken sprechend, uns in Entzücken versetzen. Da ich ihn aber vor dem Altare sich nur hin und her bewegen sah, bald nach dieser, bald nach jener Seite sich wendend, sich wie ein gemeiner Pfaffe gebärdend und murmelnd, da regte sich die protestantische Erbsünde, und mir wollte das bekannte und gewohnte Meßopfer hier keineswegs gefallen. Hat doch Christus schon als Knabe durch mündliche Auslegeung der Schrift und in seinem Jünglingsleben gewiß nicht schweigend gelehrt und gewirkt, denn er sprach gern, geistreich und gut, wie wir aus den Evangelien wissen. Was würde der sagen, dacht' ich, wenn er hereinträte und sein Ebenbild auf Erden summend und hin und wider wankend anträfe? Das <i><a href="Quo_vadis%3F" title="Quo vadis?">„Venio iterum crucifigi!“</a></i> fiel mir ein, und ich zupfte meinen Gefährten, daß wir ins Freie der gewölbten und gemalten Säle kämen.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Nach der Schilderung einer Papstmesse am ersten Weihnachtstag 1786 im <a href="Petersdom" title="Petersdom">Petersdom</a> sowie einer Messe nach griechischem Ritus fasst er seine Gefühlslage zusammen:<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ihre Zeremonien und Opern, ihre Umgänge und Ballette, es fließt alles wie Wasser von einem Wachstuchmantel an mir herunter. Eine Wirkung der Natur hingegen wie der Sonnenuntergang, von der <a href="Villa_Madama" title="Villa Madama">Villa Madama</a> gesehen, ein Werk der Kunst wie die viel verehrte <a href="Juno_Ludovisi" title="Juno Ludovisi">Juno</a> machen mir tiefen und bleibenden Eindruck.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Doch gegen Ende seines römischen Aufenthaltes legt Goethe an Ostern 1788, der „heilige(n) Woche mit ihren Wundern und Beschwerden“, durchaus Wert auf seine Teilnahme am „Schwall der Feierlichkeiten“ in St. Peter, wobei ihm die liturgische Musik von <a href="Giovanni_Pierluigi_da_Palestrina" title="Giovanni Pierluigi da Palestrina">Palestrina</a> und <a href="Gregorio_Allegri" title="Gregorio Allegri">Gregorio Allegri</a> mehr imponiert als die heiligen Riten. Über diese urteilt er allerdings differenzierter als zu Beginn seines Aufenthaltes:<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Ich habe nach meinem Wunsch alles, was an Funktionen genießbar war, genossen und über das übrige meine stillen Betrachtungen angestellt... Bei den päpstlichen Funktionen, besonders in der <a href="Sixtinische_Kapelle" title="Sixtinische Kapelle">Sixtinischen Kapelle</a>, geschieht alles, was am katholischen Gottesdienste sonst unerfreulich erscheint, mit großem Geschmack und vollkommener Würde. Es kann aber auch nur da geschehen, wo seit Jahrhunderten alle Künste zu Gebote standen.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Goethe lässt 1787 seinen alten Freund, den Komponisten <a href="Philipp_Christoph_Kayser" title="Philipp Christoph Kayser">Philipp Christoph Kayser</a>, auf seine Kosten nach Rom kommen, da er sich von ihm eine Komposition zu seinem <i><a href="Egmont_(Goethe)" title="Egmont (Goethe)">Egmont</a></i> wünscht.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit Kayser besucht er viele Konzerte, Messen und musikalische Soiréen. Hin und wieder geht Goethe auch auf seine eigenen Zeichnungen ein, mit denen er viele seiner Reiseeindrücke gleichsam fotografisch festzuhalten versucht. Auf der Reise verbringt er mindestens ebenso viel Zeit mit Zeichnen, Tuschen und Skulptieren wie mit Schreiben und lernt viele Techniken von Künstlern, mit denen er verkehrt, vor allem von Tischbein, nimmt in Neapel etwa auch Malunterricht bei <a href="Jakob_Philipp_Hackert" title="Jakob Philipp Hackert">Jakob Philipp Hackert</a>, modelliert versuchsweise einen Herkuleskopf und spielt sogar mit dem Gedanken, vom Literaten zum Maler zu werden. Doch werden ihm dabei auch die Grenzen seiner Talente bewusst: „Zur bildenden Kunst bin ich zu alt, ob ich also ein bißchen mehr oder weniger pfusche, ist eins“.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er engagiert daher zur graphischen Dokumentation seiner Reise den jungen, von Tischbein empfohlenen Landschaftsmaler <a href="Christoph_Heinrich_Kniep" title="Christoph Heinrich Kniep">Christoph Heinrich Kniep</a>, der ihn von Neapel nach Sizilien begleitet und ihm sozusagen als „Reisealbum“ eine Fülle von Zeichnungen anfertigt.
</p>
<p>Kontakte zu Einheimischen werden in der <i>Italienischen Reise</i> nur gelegentlich erwähnt. Vor allem in Neapel verkehrte Goethe auch in der eleganten Gesellschaft, vermittelt durch den Fürsten und Philosophen <a href="Gaetano_Filangieri" title="Gaetano Filangieri">Gaetano Filangieri</a>, und ließ sich zu Diners in Adelspalästen oder beim britischen Gesandten <a href="William_Hamilton" title="William Hamilton">Sir William Hamilton</a> und seiner Frau <a href="Emma_Hamilton" title="Emma Hamilton">Emma</a> einladen, während er sich in Rom auf Arbeit und Studien zu konzentrieren versuchte. „In der Kunst muß ich es so weit bringen, daß alles anschauende Kenntnis werde, nichts Tradition und Name bleibe.“<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Deshalb bemühte er sich, gesellschaftlichem Verkehr auszuweichen („sie möchten mich auch hier aus meiner Stille und Ordnung bringen und in die Welt ziehen, ich wahre mich, so gut ich kann. Verspreche, verzögre, weiche aus, verspreche wieder und spiele den Italiener mit den Italienern“);<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in Rom beschränkte er seinen Verkehr zumeist auf die <a href="Deutschr%C3%B6mer" title="Deutschrömer">deutsche Künstlerkolonie</a>, Tischbein und seinen Freundeskreis, darunter vor allem <a href="Angelika_Kauffmann" title="Angelika Kauffmann">Angelika Kauffmann</a>, <a href="Johann_Friedrich_Reiffenstein" title="Johann Friedrich Reiffenstein">Johann Friedrich Reiffenstein</a> und <a href="Karl_Philipp_Moritz" title="Karl Philipp Moritz">Karl Philipp Moritz</a>.
</p><p>Goethe spricht zwar über die Unterschiede zwischen der italienischen und der deutschen Mentalität, macht dies jedoch selten an konkreten Bekanntschaften fest. Originelle Begegnungen wie mit dem „wunderlichen Prinzeßchen“<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, der Schwester Filangieris, oder dem tyrannischen Gouverneur von <a href="Messina" title="Messina">Messina</a><sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> nutzt er bisweilen jedoch für anekdotische Einschübe. Bei einem dreiwöchigen Aufenthalt in <a href="Castel_Gandolfo" title="Castel Gandolfo">Castel Gandolfo</a> verguckt er sich in eine hübsche junge Mailänderin, ohne zu wissen, dass sie verlobt war. Dieses „<a href="Die_Leiden_des_jungen_Werthers" title="Die Leiden des jungen Werthers">wertherähnliche</a> Schicksal“ schmückt er in einem Brief zu einer heiteren Erzählung aus.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Jedoch beschreibt er auch seine Eindrücke von der Bevölkerung als Ganzes: „Von der Nation wüßte ich nichts weiter zu sagen, als daß es Naturmenschen sind, die unter Pracht und Würde der Religion und der Künste nicht ein Haar anders sind, als sie in Höhlen und Wäldern auch sein würden.“<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Doch stellt er auch tiefer gehende Betrachtungen an. Am Beispiel Neapels etwa widerspricht er dem Reiseautor <a href="Johann_Jacob_Volkmann" title="Johann Jacob Volkmann">Johann Jacob Volkmann</a>,<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der von „dreißig- bis vierzigtausend Müßiggängern“ spricht, indem er im Einzelnen beobachtet, womit sich die Angehörigen der unteren Klassen tagtäglich beschäftigen. Er beschreibt deren vielfältige Tätigkeiten, bis hin zur Kinderarbeit, und resümiert, dass er zwar „viel übelgekleidete Menschen“ bemerkt habe, aber keine unbeschäftigten. „Wenn man nur bedenkt, was das fischreiche Meer … für eine Masse von Nahrungsmitteln anbietet; wie allerlei Obst und Gartenfrüchte zu jeder Jahreszeit im Überfluß zu haben sind … so lässt sich wohl begreifen, wie leicht dort zu leben sein möge“. Diese Beobachtungen erweitert er sodann zu einem <a href="Mentalit%C3%A4tsgeschichte" title="Mentalitätsgeschichte">mentalitätsgeschichtlichen</a> Vergleich der südlichen mit den nordischen Völkern, welch letztere aufgrund klimatischer und landwirtschaftlicher Gegebenheiten in ganz anderer Weise von der Natur gezwungen würden vorzusorgen und vorzuarbeiten, was die „nordische Industrie“ zwar viel effizienter mache; demgegenüber verstehe aber der neapolitanische Arme zugleich, „die Welt aufs Schönste (zu) genießen“ – wie dort überhaupt alle Klassen „in ihrer Art nicht arbeiten, um bloß zu <i>leben</i>, sondern um zu <i>genießen</i>, und daß sie sogar bei der Arbeit des Lebens froh werden wollen“.
</p><p>Grundsätzlich steht Goethe also der italienischen Mentalität und Lebenskunst positiv gegenüber und hofft einiges davon für sich und sein künftiges Leben in Weimar übernehmen zu können. Selbst dem römischen <a href="Karneval" class="mw-redirect" title="Karneval">Karneval</a>, den er sowohl während seines ersten als auch während seines zweiten Romaufenthalts miterlebt und von dessen lärmender Aggressivität und Primitivität er sich zunächst abgestoßen fühlt, gesteht er nach intensiven Schilderungen über mehrere Kapitel letztlich eine gleichnishafte Bedeutung zu, die sich auf die Flüchtigkeit des Vergnügens, die Illusion von Freiheit und Gleichheit sowie die Lust an der Gefahr bezieht. Anschaulich beschreibt er den Mummenschanz und die wilden Pferdeauftriebe (<a href="Palio" title="Palio">Palios</a>) auf der <a href="Via_del_Corso" title="Via del Corso">Via del Corso</a> <i>(siehe dort)</i>. Diese Kapitel erschienen bereits 1789 in geringer Auflage als Büchlein <i>Das römische Karneval</i> bei <a href="Johann_Friedrich_Unger_(Verleger)" title="Johann Friedrich Unger (Verleger)">Johann Friedrich Unger</a>, mit Illustrationen von <a href="Georg_Melchior_Kraus" title="Georg Melchior Kraus">Melchior Kraus</a> nach Skizzen von <a href="Johann_Georg_Sch%C3%BCtz" title="Johann Georg Schütz">Georg Schütz</a>.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während die erste Hälfte des Buches in Tagebuchform authentischer wirkt, sind die Kapitel über den zweiten römischen Aufenthalt überwiegend als nachträgliche Berichte gefasst, in die zahlreiche allgemeine Betrachtungen über bildende Kunst und Theater einfließen. Ein Stimmungsbild geben hingegen die zahlreichen Briefe, die er in diesen Teil integriert. Zwar sind sie gekürzt und wohl auch teilweise leicht redigiert, doch lassen sie seine Gefühlslage, sein Bildungsprogramm und seine Begegnungen erkennen. Goethe ist in seinen Briefen nach Weimar immer bemüht, die Bedeutung seiner aktuellen Studien für seine künstlerische Entwicklung zu betonen, auch triftige Gründe für den ständigen Aufschub seiner Rückreise vorzubringen – schließlich handelte es sich um eine Art „bezahltes <a href="Sabbatical" title="Sabbatical">Sabbatical</a>“. Er stellte der <i>Italienischen Reise</i> das Motto <i><a href="Et_in_Arcadia_ego" title="Et in Arcadia ego">Auch ich in Arkadien!</a></i> voran, ein Hinweis darauf, dass er Italien als reales <a href="Arkadien" title="Arkadien">Arkadien</a> betrachtete. Italien war für ihn die Landschaft, die Generationen von Literaten vor ihm in der Welle der <a href="Idyll" title="Idyll">Idyllen</a>- und Arkadienliteratur des 18. Jahrhunderts gesucht und herbeigeschrieben haben und die er nun in der Wirklichkeit gefunden zu haben glaubte.
</p><p>Doch auch seine Schaffens- und Mittlebens-Krise, die ihn eigentlich nach Italien getrieben hatte, war überwunden. Gegen Ende seines zweiten Rom-Aufenthaltes resümiert der fast 39-Jährige: „Täglich wird mir's deutlicher, daß ich eigentlich zur Dichtkunst geboren bin, und daß ich die nächsten zehen Jahre, die ich höchstens noch arbeiten darf, dieses Talent exkolieren und noch etwas Gutes machen sollte, da mir das Feuer der Jugend manches ohne großes Studium gelingen ließ. Von meinem längern Aufenthalt in Rom werde ich den Vorteil haben, daß ich auf das Ausüben der bildenden Kunst Verzicht tue.“<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In seine italienische Zeit fallen die Fertigstellung und Veröffentlichung der <i><a href="Iphigenie_auf_Tauris" title="Iphigenie auf Tauris">Iphigenie auf Tauris</a></i> und des <a href="Egmont_(Goethe)" title="Egmont (Goethe)"><i>Egmont</i></a>, die annähernde Fertigstellung des <a href="Torquato_Tasso_(Goethe)" title="Torquato Tasso (Goethe)"><i>Tasso</i></a>, einige Gedichte sowie eine Überarbeitung seiner Jugendwerke <a href="Claudine_von_Villa_Bella" title="Claudine von Villa Bella"><i>Claudine</i></a> und <i><a href="Erwin_und_Elmire" title="Erwin und Elmire">Erwin und Elmire</a></i> für die Gesamtausgabe. Weiter plant er die Überarbeitung der Singspiele <i><a href="Lila_(Singspiel)" title="Lila (Singspiel)">Lila</a></i> sowie <i>Jery und Bäteli</i> und macht sich in Gedanken bereits an die Fortsetzung des <i><a href="Wilhelm_Meister" title="Wilhelm Meister">Wilhelm Meister</a></i>. Sein 15 Jahre zuvor entstandener <i>„<a href="Urfaust" title="Urfaust">Urfaust</a>“</i> wird um die Teufelspakt-Szene erweitert, noch 1788 vollendet und 1790 als <i>„Faust, ein Fragment“</i> erstmals gedruckt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bearbeitung_und_Veröffentlichung"><span id="Bearbeitung_und_Ver.C3.B6ffentlichung"></span>Bearbeitung und Veröffentlichung</h3></div>
<p>Bereits auf der Hinreise bat Goethe <a href="Charlotte_von_Stein" title="Charlotte von Stein">Charlotte von Stein</a> von Venedig aus, seine Briefe an sie abzuschreiben, alles ganz Persönliche wegzulassen und das <i>Du</i> in <i>Sie</i> zu verwandeln, damit er die Briefe nach seiner Rückkehr zum Zwecke der Veröffentlichung ordnen und korrigieren könne.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach seiner Rückkehr hatte er aber die Lust verloren. Erst Jahrzehnte später, im Zusammenhang seiner Lebensdarstellung, gewannen die italienischen Aufzeichnungen als Quellen seiner Selbstbiographie sein Interesse zurück. Ab Ende 1813 machte er sich an die Redaktion. Im Erstdruck von 1816/17 erschien der erste Teil unter dem Titel <i>Aus meinem Leben. Zweiter Abteilung Erster und Zweiter Teil</i>. Die <i>Erste Abteilung</i> ist <a href="Dichtung_und_Wahrheit" class="mw-redirect" title="Dichtung und Wahrheit">Dichtung und Wahrheit</a>, deren <i>dritter Teil</i> 1814 im Druck vorlag. Die Redaktion des zweiten Teiles mit der Schilderung von Neapel und Sizilien dauerte von 1815 bis 1817. Der dritte Band mit der Schilderung des zweiten römischen Aufenthaltes wurde 1819 in Angriff genommen, aber erst 1829 vollendet und als 29. Band der <i>Ausgabe letzter Hand</i> veröffentlicht. Erst hierbei erhielt das Werk den Titel <i>Italienische Reise</i>.
</p><p>Während der erste Teil dem Reisejournal getreu folgt und die beschwingte Stimmung der ersten Wochen und Monate wiedergibt, ist der zweite Teil mit Neapel und Sizilien nüchterner erzählende Prosa, durchsetzt von Betrachtungen und Anekdoten. Der <i>Zweite Römische Aufenthalt</i> ist im Stil seiner Altersjahre komplett neu geschrieben, die Komposition gewinnt ihren Reiz durch den Wechsel von nachträglichen Betrachtungen und redigierten Originalbriefen, eingeschlossen darin sind zuvor isoliert publizierte Aufsätze wie <i>Das Römische Karneval</i> und <i>Philipp Neri</i>. „So sehr die erzählerische Einheit dieses letzten Teils preisgegeben scheint – wie sich in dem Wechsel von Korrespondenz und Bericht der italienische und der späte Goethe begegnen und wie gleichsam über die Jahrzehnte hinweg die tiefere Einheit des Goetheschen Lebens sichtbar wird, das ist von großer Schönheit.“ (<a href="Herbert_von_Einem" title="Herbert von Einem">Herbert von Einem</a>)<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Die Rezeption von Goethes italienischer Reise beginnt nicht erst mit der Herausgabe seiner Reisetagebücher 1813–1817. Sie beginnt schon auf der Reise selbst, zumal Goethe sich bemühte, seine Freunde in Weimar mittels zahlreicher Briefe an seinen Erlebnissen teilhaben zu lassen, die er später in das Buch aufgenommen hat, nicht zuletzt den Herzog <a href="Carl_August_von_Sachsen-Weimar-Eisenach_(1757%E2%80%931828)" class="mw-redirect" title="Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach (1757–1828)">Carl August</a>, der ihm sein Gehalt als <a href="Geheimrat" title="Geheimrat">Geheimrat</a> schließlich weiterhin bezahlte und so die Reise wirtschaftlich erst ermöglichte. Immer wieder betont Goethe in seinen Briefen, wie sehr ihn die Kunsteindrücke Italiens in seinem eigenen künstlerischen Schaffen inspirierten, spricht wiederholt von einer „Wiedergeburt“, einer „neuen Jugend“<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und bemüht sich, die zunehmende Dauer seiner Abwesenheit zu rechtfertigen: „Kein Tag vergeht, daß ich nicht in Kenntnis und Ausübung der Kunst zunehme … Ich kann jetzt nicht aus der Lehre laufen. Wenn ich aushalte, komme ich gewiß so weit, daß ich meinen Freunden mit mir Freude machen kann. Ihr sollt immer Briefe von mir haben, meine Schriften kommen nach und nach, so habt ihr den Begriff von mir als eines abwesend Lebenden, da ihr mich so oft als einen gegenwärtig Toten bedauert habt.“<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Regelmäßig sendet er neu angefertigte Manuskripte nach Hause, um seine fortwährende Produktion nachzuweisen. Ein Ergebnis seiner Reise war, dass er nach seiner Rückkehr nach Weimar die dichterische von der politischen Existenz trennte,<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> indem er den Herzog bat, ihn von seinen bisherigen Pflichten zu befreien, sodass er das tun könne, „was niemand als ich tun kann und das übrige anderen auftragen“. Auch die Italienreise der Herzogin <a href="Anna_Amalia_von_Braunschweig-Wolfenb%C3%BCttel" title="Anna Amalia von Braunschweig-Wolfenbüttel">Anna Amalia</a> von 1788 bis 1790 war durch Goethes Briefe angeregt, er hatte ihr auch Begleiter und Unterkünfte organisiert.
</p><p>Dem während der Reise entstandenen Gemälde <i><a href="Goethe_in_der_Campagna" title="Goethe in der Campagna">Goethe in der Campagna</a></i> hatte Tischbein geradezu programmatischen Charakter verliehen. Der Maler wollte den Dichter darstellen, wie er „über das Schicksal der menschlichen Werke nachdenket“. Idealisiert als Universalgelehrter, ruht Goethe auf einem Obelisken, der das alte Ägypten repräsentiert, neben einem griechischen Relief, das auf das Theaterstück <i><a href="Iphigenie_auf_Tauris" title="Iphigenie auf Tauris">Iphigenie auf Tauris</a></i> anspielt, sowie einem römischen Kapitell als Sinnbild des Abschlusses der antiken Kunstentwicklung. „Der schauervolle Gedanke der Vergänglichkeit scheinet auf seinem Gesichte zu schweben.“<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Goethes Monumentalität wird unterstrichen durch die Überlebensgröße und die leichte Untersicht.
</p>
<p>Der Dichter selbst blieb sein Leben lang von den Reiseeindrücken inspiriert. <a href="Goethes_Wohnhaus" title="Goethes Wohnhaus">Goethes Wohnhaus</a> in Weimar ist angefüllt mit antiken Kunstwerken und Bildern, die auf Italien anspielen, wie übrigens schon sein <a href="Goethe-Haus" title="Goethe-Haus">Elternhaus</a> in Frankfurt, da sein Vater <a href="Johann_Caspar_Goethe" title="Johann Caspar Goethe">Johann Caspar Goethe</a> von einer Italienreise 1740 bis 1741 zahlreiche Kupferstiche mitgebracht hatte. Auch der Vater hatte ein Reisebuch geschrieben (in italienischer Sprache). Den Umbau des Weimarer Hauses im <a href="Klassizismus" title="Klassizismus">klassizistischen</a> Stil beaufsichtigte ab 1792 der Schweizer Maler <a href="Heinrich_Meyer_(Maler)" title="Heinrich Meyer (Maler)">Heinrich Meyer</a>, der in Rom zu Goethes Mitbewohnern in der Via del Corso gezählt hatte und 1795 Professor des Weimarer Freien Zeicheninstituts wurde. Sein Treppenhaus entwarf Goethe selbst nach dem Vorbild italienischer Palazzi und stattete es mit antiken Gipsabgüssen und Reliefs aus, ferner mit Kohlezeichnungen der <a href="Elgin_Marbles" title="Elgin Marbles">Elgin Marbles</a>. Das <a href="R%C3%B6misches_Haus_(Weimar)" title="Römisches Haus (Weimar)">Römische Haus</a> im <a href="Park_an_der_Ilm" title="Park an der Ilm">Park an der Ilm</a> beruht auf den von Goethe gezeichneten römischen Landhäusern. Auch weitere Elemente des Weimarer Ilmparks erscheinen von Italien inspiriert, so die <a href="Pompejanische_Bank_(Weimar)" title="Pompejanische Bank (Weimar)">Pompejanische Bank</a> und der <a href="Schlangenstein_in_Weimar" title="Schlangenstein in Weimar">Schlangenstein</a>.
</p><p>Was in dem Buch nicht aufscheint, sind die zahlreichen erotischen Erfahrungen,<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> die Goethe in Italien machen konnte, etwa mit seiner römischen Geliebten „<a href="Faustine_(Goethe)" title="Faustine (Goethe)">Faustina</a>“<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, vereinzelt waren es sogar homoerotische<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>. Doch wenige Wochen nach seiner Rückkehr machte Goethe am 12. Juli 1788 in Weimar Bekanntschaft mit der 23-jährigen Putzmacherin <a href="Christiane_von_Goethe" title="Christiane von Goethe">Christiane Vulpius</a>, die er zu seiner Geliebten, bald darauf Lebensgefährtin (und schließlich 1806 zu seiner Ehefrau) machte. In jener Zeit entstanden allerdings seine <i><a href="R%C3%B6mische_Elegien" title="Römische Elegien">Römischen Elegien</a></i> mit zahlreichen erotischen Anspielungen.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die italienische Reise war bei Goethe auch nach seiner Rückkehr nach Weimar Gegenstand von Briefwechseln. Im Jahre 1890 gab <a href="Otto_Harnack" title="Otto Harnack">Otto Harnack</a> im Auftrag der <a href="Goethe-Gesellschaft" title="Goethe-Gesellschaft">Goethe-Gesellschaft</a> den Briefwechsel Goethes „mit Freunden und Kunstgenossen in Italien“ von 1788–1790 heraus.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der DEFA-Dokumentarfilm <i><a href="Die_italienische_Reise_von_Johann_Wolfgang_von_Goethe" title="Die italienische Reise von Johann Wolfgang von Goethe">Die italienische Reise von Johann Wolfgang von Goethe</a></i> von <a href="Werner_Kohlert" title="Werner Kohlert">Werner Kohlert</a> entstand 1982.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Johann Wolfgang von Goethe: <i>Reise-Tagebuch 1786. Tagebuch der Italienischen Reise für Frau von Stein.</i> 2 Bände, Band 1: Faksimile der Handschrift von Goethe, und Band 2: Transkription von Wolfgang Albrecht, hrsg. von Konrad Scheurmann und Jochen Golz, ISBN 3-8053-2001-9.</li>
<li><a href="Ludwig_von_Urlichs" title="Ludwig von Urlichs">Ludwig von Urlichs</a>: <i>Goethe und die Antike.</i> <a href="https://de.wikisource.org/wiki/Goethe-Jahrbuch" class="extiw external" title="s:Goethe-Jahrbuch">Goethe-Jahrbuch</a> 3 (1882), <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.archive.org/details/goethejahrbuchv05germgoog/page/n18/mode/2up">S. 3–26</a></span><span style="display: none;"><a rel="nofollow" class="external free" href="http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3Dgoethejahrbuchv05germgoog~MDZ%3D%0A~SZ%3Dn18~doppelseitig%3Dja~LT%3DS.%203%E2%80%9326~PUR%3D">http://vorlage_digitalisat.test/1%3D%7B%7B%7B1%7D%7D%7D~GB%3D~IA%3Dgoethejahrbuchv05germgoog~MDZ%3D%0A~SZ%3Dn18~doppelseitig%3Dja~LT%3DS.%203%E2%80%9326~PUR%3D</a></span>.</li>
<li>Carl Meyer: <i>Goethe und seine italienische Reise.</i> Richter, Hamburg 1886. (<a rel="nofollow" class="external text" href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:1-76017">Digitalisierte Ausgabe</a> der <a href="Universit%C3%A4ts-_und_Landesbibliothek_D%C3%BCsseldorf" title="Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf">Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf</a>)</li>
<li>Fotos: Michael Ruetz zu: <i>Goethe – Man reist ja nicht um anzukommen, sondern um zu reisen.</i> In: <i><a href="GEO_(Zeitschrift)" class="mw-redirect" title="GEO (Zeitschrift)">Geo-Magazin.</a></i> Hamburg 1978,9, S. 136–156. Die Bilder sind mit Goethe-Texten beschriftet mit einem Anhang: „Unterwegs, die Welt zu öffnen – Zur Italienischen Reise“ von <a href="Saul_Bellow" title="Saul Bellow">Saul Bellow</a> und einem Eingangsbericht von <a href="Eckart_Kle%C3%9Fmann" title="Eckart Kleßmann">Eckart Kleßmann</a>: „… zwischen 1765 und 1823 insgesamt 37.765 km zurückgelegt …“ <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220342-8311%22&key=cql">0342-8311</a></span></span>.</li>
<li><a href="Albert_Meier_(Germanist)" title="Albert Meier (Germanist)">Albert Meier</a> (Hrsg.): <i>Un paese indicibilmente bello. (Il «Viaggio in Italia» di Goethe e il mito della Sicilia). Ein unsäglich schönes Land. (Goethes «Italienische Reise» und der Mythos Siziliens).</i> Sellerio editore Palermo 1987. [Alle Beiträge zweisprachig]</li>
<li><a href="Hans-Wolf_J%C3%A4ger" title="Hans-Wolf Jäger">Hans-Wolf Jäger</a>: <i>Goethe reist auch traditionell.</i> In: <i>Goethe Yearbook V. Columbia (South Carolina)</i> 1990, S. 65–84.</li>
<li><a href="Andreas_Beyer" title="Andreas Beyer">Andreas Beyer</a> und <a href="Norbert_Miller" title="Norbert Miller">Norbert Miller</a>: <i>Johann Wolfgang Goethe – Die italienische Reise.</i> Münchner Goethe-Ausgabe, Band 15. Hanser Verlag, München/Wien 1992, ISBN 3-446-14024-7.</li>
<li><a href="Winfried_Wehle" title="Winfried Wehle">Winfried Wehle</a>: <i>Die Wahrheit im Einzelnen. Ein ungeschriebenes Kapitel der „Italienischen Reise“ – Goethe, Foscolo und die ‚jungen Leute‘ von 1806.</i> In: <a href="Frank-Rutger_Hausmann" title="Frank-Rutger Hausmann">Frank-Rutger Hausmann</a> (Hrsg.): <i>Italien in Germanien.</i> Narr, Tübingen 1996, ISBN 3-8233-5260-1, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://edoc.ku-eichstaett.de/4212/1/Wahrheit_39.pdf">S. 252–274</a>.</li>
<li><a href="Norbert_Miller" title="Norbert Miller">Norbert Miller</a>: <i>Der Wanderer Goethe in Italien</i>. Hanser, München 2002, ISBN 3-446-19876-8.</li>
<li>Achim Aurnhammer: <i>Goethes „Italienische Reise“ im Kontext der deutschen Italienreisen.</i> In: <i>Goethe-Jahrbuch</i> 120 (2003), S. 72–86.</li>
<li><a href="Ulrich_Fr%C3%B6schle" title="Ulrich Fröschle">Ulrich Fröschle</a>, Helmut Mottel: <i>Reisen in unsern statistischen Zeiten. Verdichtete Zeit in Goethes Italienischer Reise.</i> In: <i><a href="Stuttgarter_Arbeiten_zur_Germanistik" title="Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik">Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik</a>.</i> Nr. 423. Hans-Dieter Heinz, Stuttgart 2004 [2005], ISBN 3-88099-428-5, S. 143–177.</li>
<li>Guido Seyerle: <i>Meine italienische Reise. Eine Spurensuche nach Goethe.</i> Bernstein, Bonn 2006, ISBN 3-9809762-7-0.</li>
<li><a href="Hanns-Josef_Ortheil" title="Hanns-Josef Ortheil">Hanns-Josef Ortheil</a>: <i>Faustinas Küsse.</i> btb, München 2000, ISBN 978-3-442-72476-5.</li>
<li><a href="Dieter_Liebig_(Schriftsteller)" title="Dieter Liebig (Schriftsteller)">Dieter Liebig</a>: <i>Goethe auf der Reise durch Italien: Nach Johann Wolfgang von Goethes „Italienische Reise“</i> MEDU-Verlag, Dreieich 2024, ISBN 978-3-96352-131-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Italienische_Reise?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Italienische Reise</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.projekt-gutenberg.org/goethe/italien/italien.html"><i>Italienische Reise</i></a> im <a href="Projekt_Gutenberg-DE" title="Projekt Gutenberg-DE">Projekt Gutenberg-DE</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeno.org/nid/20004859618"><span style="font-style:italic;">Italienische Reise</span></a> bei <a href="Zeno.org" title="Zeno.org">Zeno.org</a>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gutenberg.org/ebooks/2404"><i>Italienische Reise – Band 1</i></a> im <a href="Project_Gutenberg" title="Project Gutenberg">Project Gutenberg</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gutenberg.org/ebooks/2405"><i>Italienische Reise – Band 2</i></a> im <a href="Project_Gutenberg" title="Project Gutenberg">Project Gutenberg</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.goethezeitportal.de/index.php?id=goethe_italien">Projekt: Goethes Italienische Reise, Rom u. a.</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.stepmap.de/karte/goethes-italienreise-1198">Italienische Reise - Karte</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://uebermaps.com/maps/3290-w-goethe-italian-journey--italienische-reise-1786">Goethe's Italienische Reise - Detaillierte Interaktive Karte mit (fast) allen Orten.</a><sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.casadigoethe.it/">Casa di Goethe - Goethemuseum Rom</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external free" href="http://www.goethezeitportal.de/wissen/dichtung/schnellkurs-goethe/goethe-nach-der-italienischen-reise.html">http://www.goethezeitportal.de/wissen/dichtung/schnellkurs-goethe/goethe-nach-der-italienischen-reise.html</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus-Detlef Müller: <i>Das Elend der Dichterexistenz: Goethes „Torquato Tasso“.</i> In: <i>Goethe-Jahrbuch.</i> Band 124, 2007, S. 198–214, hier: S. 198 (<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.goethe-gesellschaft.de%2Fdownload%2Fjahrbuch%2F9783835321977.pdf">Originals</a></span> vom 2. März 2021 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.goethe-gesellschaft.de/download/jahrbuch/9783835321977.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.goethe-gesellschaft.de/download/jahrbuch/9783835321977.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.goethe-gesellschaft.de</span>).</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Rüdiger Safranski: <i>Goethe. Kunstwerk des Lebens. Biographie.</i> Hanser, München 2013, S. 307–314.</span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Rüdiger Safranski: <i>Goethe. Kunstwerk des Lebens. Biographie.</i> Hanser, München 2013, S. 318.</span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Nicholas Boyle: <i>Goethe. Der Dichter in seiner Zeit.</i> Band I: <i>1749–1790.</i> Insel, Frankfurt am Main 2004, S. 452, 471.</span>
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<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerhard Müller: <i>Vom Regieren zum Gestalten. Goethe und die Universität Jena.</i> Heidelberg 2006 (= <i>Ereignis Weimar-Jena.</i> Kultur um 1800. Ästhetische Forschungen. Band 6), S. 240–252, hier S. 244. Rolf Selbmann: <i>Goethes Kehrseite. Eine Künstlerfreundschaft und die Entstehung der deutschen Klassik.</i> Vortrag vor der Goethe-Gesellschaft München, 21. Januar 2008 <a rel="nofollow" class="external autonumber" href="http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/PDF/db/wiss/goethe/selbmann_kuenstlerfreundschaft.pdf">[1]</a></span>
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<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Roberto Zapperi: <i>Das Inkognito. Goethes ganz andere Existenz in Rom.</i> C. H. Beck, München 1999, ISBN 978-3-406-60471-3, S. 8 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Roberto Zapperi: <i>Das Inkognito. Goethes ganz andere Existenz im Rom.</i> Deutscher Taschenbuchverlag, München 1999, S. 7, 12, 40, 110.</span>
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<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Eintrag vom 25. Oktober 1786 in Perugia</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://anticalocandadellorso.com/dove-siamo/">Website Antica Locanda dell’Orso</a></span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Eintrag vom 8. November 1786</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Eintrag vom 7. November 1786</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Eintrag vom 7. November 1786</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Eintrag vom 7. November 1786</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. dazu etwa den Film <i><a href="Palestrina_%E2%80%93_F%C3%BCrst_der_Musik" title="Palestrina – Fürst der Musik">Palestrina – Fürst der Musik</a></i>.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.textlog.de/7113.html">Textlink</a>: Allerseelen-Hochamt von Pius VI. auf Textlog.de</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Eintrag vom 6. Januar 1787; Beck-Ausgabe, kommentiert von Herbert von Einem, München 1981, S. 156.</span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Korrespondenz vom März 1788, Brief vom 22. März 1788</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gutenberg.org/cache/epub/2405/pg2405-images.html">Johann Wolfgang von Goethe: Italienische Reise</a>, Briefe und Berichte ab November 1787</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Korrespondenz vom Februar 1788, Brief vom 6. Februar</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, August 1787, Korrespondenz: Brief vom 28. August 1787</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Korrespondenz vom zweiten römischen Aufenthalt, Briefzitat vom 18. August 1787</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Eintrag vom 12. März 1787, abends. Gaetano Filangieris unkonventionelle Schwester war mit dem alten Fürsten Filippo <a href="Fieschi_(Adelsgeschlecht)" title="Fieschi (Adelsgeschlecht)">Fieschi</a> Ravaschieri verheiratet und fand Spaß daran, dessen geistliche Gäste zu brüskieren, wie Goethe mit Vergnügen schildert.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Eintragungen vom 12. und 13. Mai 1787; die Begegnung mit dem Gouverneur von Messina, Feldmarschall Don Michele Odea, gibt Goethe reichlich Anlass zu dramatischen Schilderungen.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Zweiter römischer Aufenthalt, Bericht vom Oktober 1787</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Eintrag vom 24. November 1786</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Eintrag vom 28. Mai 1787</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.goethezeitportal.de/wissen/projektepool/goethe-italien/rom/goethe-volksleben/volksleben-karneval.html">Das römische Carneval</a>, Text auf goethezeitportal.de. <i>Italienische Reise</i>: Zweiter Rom-Aufenthalt Februar 1788.</span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Zweiter Römischer Aufenthalt, Korrespondenz vom Februar 1788, Brief vom 22. Februar.</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text">Briefe HA 2, S. 14, 14. Okt. 1786</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Herbert_von_Einem" title="Herbert von Einem">Herbert von Einem</a>: Nachwort der von ihm kommentierten Ausgabe des <a href="Verlag_C._H._Beck" title="Verlag C. H. Beck">Verlags C. H. Beck</a>, München 1981</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text">Nicholas Boyle: <i>Goethe. Der Dichter in seiner Zeit.</i> Band I: <i>1749–1790.</i> Insel, Frankfurt am Main 2004, S. 506. – Rüdiger Safranski: <i>Goethe. Kunstwerk des Lebens. Biographie.</i> Hanser, München 2013, S. 328.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Italienische Reise</i>, Korrespondenz vom zweiten römischen Aufenthalt, Briefzitat vom 11. August 1787</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text">Klaus-Detlef Müller: <i>Das Elend der Dichterexistenz: Goethes „Torquato Tasso“.</i> In: <i>Goethe-Jahrbuch.</i> Band 124, 2007, S. 198–214, hier: S. 214 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20210302135732/https://www.goethe-gesellschaft.de/download/jahrbuch/9783835321977.pdf">online</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> des <span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.goethe-gesellschaft.de%2Fdownload%2Fjahrbuch%2F9783835321977.pdf">Originals</a></span> vom 2. März 2021 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) <small class="archiv-bot"><span class="wp_boppel noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"><span title="i"></span></span></span> <b>Info:</b> Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</small><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://IABotmemento.invalid/https://www.goethe-gesellschaft.de/download/jahrbuch/9783835321977.pdf">@1</a></span><span style="display:none"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.goethe-gesellschaft.de/download/jahrbuch/9783835321977.pdf">@2</a></span><span style="display:none">Vorlage:Webachiv/IABot/www.goethe-gesellschaft.de</span>).</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text">Ludwig Strack, ein Vetter Tischbeins, 1787, zitiert nach: <i>Geschichte der bildenden Kunst in Deutschland</i>, Band 6, <i>Klassik und Romantik</i>, S. 22.</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Roberto Zapperi: <i>Das Inkognito. Goethes ganz andere Existenz in Rom.</i> C. H. Beck, München 1999, S. 133 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text">Nicholas Boyle: <i>Goethe. Der Dichter in seiner Zeit.</i> Band I: <i>1749–1790.</i> Insel, Frankfurt am Main 2004, S. 663. Lediglich in einem Brief vom 14. März 1788, der im abschließenden "Bericht" der <i>Italienischen Reise</i> erscheint, wird Faustina indirekt erwähnt: „Mein Abschied von hier betrübt drei Personen innigst. Sie werden nie wieder finden, was sie an mir gehabt haben, ich verlasse sie mit Schmerzen.“ Die beiden anderen waren wohl Karl Philipp Moritz und Angelica Kauffmann. In einem Brief an Herzog Carl August vom 16. Februar 1788, der nicht in das Werk aufgenommen ist, wird Goethe in Bezug auf Faustina deutlicher.</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.kulturraum.nrw/buch/goethes-venezianische-epigramme.html">Venezianische Epigramme, Ziffer 100g</a>: „Knaben liebt ich wohl auch doch lieber sind mir die Mädchen / Hab ich als Mädchen sie satt, dient sie als Knabe mir noch“</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Sigrid_Damm" title="Sigrid Damm">Sigrid Damm</a>: <i>Christiane und Goethe. Eine Recherche.</i> Insel, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-87763-020-0, S. 117, 121.</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Otto Harnack (Hrsg.): <i>Zur Nachgeschichte der italienischen Reise. Goethes Briefwechsel mit Freunden und Kunstgenossen in Italien 1788–1790.</i> (= Schriften der Goethe-Gesellschaft): Im Auftrage des Vorstandes herausgegeben von <a href="Bernhard_Suphan" class="mw-redirect" title="Bernhard Suphan">Bernhard Suphan</a>, Bd. 5, Verlag der Goethe-Gesellschaft, Weimar 1890.</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Johann Wolfgang von Goethe: <cite style="font-style:italic">Italienische Reise — Band 1</cite>. 1. November 2000 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gutenberg.org/ebooks/2404">gutenberg.org</a> [abgerufen am 16. August 2016]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Italienische+Reise&rft.au=Johann+Wolfgang+von+Goethe&rft.btitle=Italienische+Reise+%E2%80%94+Band+1&rft.date=2000-11-01&rft.genre=book" style="display:none"> </span></span>
</li>
</ol>
<style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r260755238">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output div.klappleiste{border:1px solid var(--dewiki-rahmenfarbe1);clear:both;font-size:95%;box-sizing:border-box;margin-top:1.5em;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste:after{clear:both;content:"";display:block}.mw-parser-output div.klappleiste-bild{float:left;padding:2px}.mw-parser-output div.klappleiste-kopf{background:var(--dewiki-hintergrundfarbe5);color:var(--color-base,#202122);text-align:center;font-weight:bold}.mw-parser-output div.klappleiste.mw-collapsed .klappleiste-bild{display:none}.mw-parser-output div.klappleiste+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+link+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+link+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+style+div.klappleiste,.mw-parser-output div.klappleiste+style+link+div.klappleiste{margin-top:-1px}@media screen{html.skin-theme-clientpref-night .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}@media screen and (prefers-color-scheme:dark){html.skin-theme-clientpref-os .mw-parser-output .klappleiste-bild span[typeof="mw:File"]:not(.skin-invert-image) img{background-color:#c8ccd1}}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style>
<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste navigation-not-searchable center" role="navigation">
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</p><p><i>Gedichte, Lieder und Balladen</i><br>
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</p><p><i>Übertragungen</i><br>
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</p><p><i>Ästhetische Schriften</i><br>
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</p><p><i>Naturwissenschaftliche Schriften</i><br>
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</p><p><i>Librettofragment</i><br>
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</p><p><i>Autobiographische Prosa</i><br>
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<a href="Kampagne_in_Frankreich" title="Kampagne in Frankreich">Kampagne in Frankreich</a> |
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</p><p><i>Sonstiges</i><br>
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